CBD Öl ist für viele Menschen aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Es steht in einem Fläschchen im Badregal oder im Küchenschrank, allzeit griffbereit, und hilft über Unpässlichkeiten hinweg. Fast jeder weiß, aus welcher Pflanze die kostbare Substanz stammt, doch nur wenige sind mit der CBD Öl Herstellung vertraut. Möchtest du wissen, welchen Weg dein Öl hinter sich hat? Dann schaue gemeinsam mit CBD Blume Richtung Hanfplantage, wo die Geschichte ihren Anfang nimmt.

Part 1: Beim Hanfanbau beginnt die Herstellung CBD Öl

Die CBD Öl Herstellung steht und fällt mit einer wichtigen Pflanze: Dem Hanf, auch Cannabispflanze genannt. Der Anbau von stark THC-haltigem Cannabis ist in Deutschland allerdings untersagt, darum greifen die Produzenten auf einen speziellen Nutzhanf mit niedrigem Anteil halluzinogener Stoffe zurück. Im entsprechenden EU-Sortenkatalog sind alle für die CBD ÖL Herstellung infrage kommenden Hanfarten vermerkt, die über eine europäische Zulassung verfügen. Trotzdem ist der Anbau dieser Pflanzen nur mit Sonderlizenz möglich, ein Privatmensch darf sie in seinem Garten nicht zur Herstellung von CBD Öl verwenden.

Insgesamt sind es rund 65 Sorten, die sich für die CBD Öl Herstellung eignen und im EU-Katalog stehen. Ihr THC-Gehalt liegt unterhalb der 0,2-Prozent-Grenze.

Part 2 der CBD Öl Herstellung: Die Trocknung der Hanfblüten

Steht der Hanf in voller Blüte, geht es an die Ernte. Vor allem die Blüten der weiblichen Pflanze sind interessant für die CBD Öl Herstellung, denn sie enthalten den höchsten Cannabinoid-Anteil. Bevor es an die Extraktion geht, werden die Blüten in einem trockenen, dunklen und kühlen Raum getrocknet. Dabei benötigen Sie eine gute Belüftung, um die Feuchtigkeit zuverlässig abzutransportieren. Der Vorgang dauert ungefähr 5 bis 7 Tage.

Der Trocknungsprozess lässt sich nur mit Verlusten abkürzen. Wer intensive Wärmequellen einsetzt, zerstört die Pflanzenbestandteile und riskiert ein Endprodukt mit niedriger Wirksamkeit. Also ist Geduld gefragt, nur so gelingt die CBD Öl Herstellung perfekt.

Part 3: Extraktion des CBD aus den Blüten

Wenn die Pflanzenteile vollständig getrocknet sind, geht es an die Extraktion zur CBD Öl Herstellung. Dafür setzen die Produzenten verschiedene Verfahren ein. Ziel ist es immer, die Carbonsäure aus dem Hanf durch Decarboxylierung in CBD umzuwandeln. Dafür müssen die Chemiker ein Kohlendioxid-Molekül aus der der Carbonsäure entfernen. Hier ein Blick auf die wichtigsten Verfahren zur CBD Öl Herstellung:

Extraktion mittels Öl

Besonders kostengünstig und einfach funktioniert die CBD Öl Herstellung durch Extraktion mittels Öl. Die professionellen Produzenten verzichten trotzdem meistens auf diese Methode, weil die Cannabinoid-Ausbeute relativ gering ausfällt und das erzeugte Öl nicht lange hält. Privatanwender greifen hingegen gern auf das Verfahren zurück. Der Anwender legt die Blüten in spezielles Pflanzenöl (zumeist Olivenöl) ein und erhitzt sie vorsichtig. Die fettlöslichen Cannabinoide gehen ins Öl über und schon ist die Substanz fertig.

Extraktion mittels Erhitzung

Die Cannabinoide lassen sich zur CBD Öl Herstellung auch durch Erhitzung lösen. Das Verfahren ist sehr energieintensiv, weil es hohe Temperaturen erfordert. Bei 210 Grad Celsius ist die Extraktion binnen kürzester Zeit vollständig vollzogen. Die im Hanf enthaltenen Terpene mögen jedoch die plötzliche Erhitzung nicht, aber sie haben eine wichtige pharmakologische Funktion, sodass die Produzenten sie gern erhalten möchten. Darum erhitzen die meisten Hersteller Ihre Hanfblüten in einem schonenden zweistufigen System zur CBD Öl Herstellung.

Extraktion mittels Lösemittel

Auch verschiedene Lösemittel eignen sich zur CBD Öl Herstellung. Zur Wahl stehen Substanzen wie Isopropanol, Ethanol, Hexan und Butan. Die meisten Produzenten setzen auf Ethanol und einen geschlossenen Regelkreislauf, um die Brandgefahr zu minimieren. Leider zerstört diese Art der Extraktion die in der Pflanze enthaltenen Wachse, sodass deren positive Wirkung nicht mehr zum Tragen kommt. Außerdem zieht der Alkohol auch das bittere Chlorophyll aus dem Material, das sich zwar wieder entfernen lässt, jedoch unter Einbuße der Effektivität.

Extraktion mittels CO2

Kohlendioxid lässt sich wie genau wie ein Lösemittel nutzen, um die Herstellung von CBD Öl anzukurbeln. Die oben genannten Probleme bleiben dabei außen vor, kein Verfahren ist so wirksam wie dies. Der Haken: Die CO2-Exraktion ist mit höheren Kosten verbunden als alle anderen Verfahren. Zur CBD Öl Herstellung verwenden Produzenten entweder überkritisches, unterkritisches oder mittelkritisches Kohlendioxid. In der überkritischen Form hat das CO2 die Dichte von Flüssigkeit und die Konsistenz von Gas. Dafür benötigt es eine Temperatur von mehr als 30,980 Grad Celsius und einen Druck von mindestens 73,75 bar.

Die passenden Bedingungen herzustellen, bedeutet, einen hohen Aufwand für die CBD Öl Herstellung zu betreiben. Der Ertrag und die Qualität sprechen allerdings deutlich für die Extraktion mittels überkritischem CO2. Damit lassen sich auch viele andere, gesundheitsfördernde Stoffe aus der Pflanze ziehen, wie Pflanzenwachse, Omega-6-Fettsäuren und Carotinoide. Das Endprodukt dieser CBD Öl Herstellung ist vollkommen rein und beinhaltet keine Lösemittel.

Part 4 der CBD Öl Herstellung: Anreicherung mit Öl

Nun ist die CBD Öl Herstellung schon weit fortgeschritten, fehlt nur noch das beigefügte Öl. Zu Einsatz kommen dabei häufig Hanfsamenöl, Olivenöl, Traubenkernöl oder Kokosnussöl. Danach ist das CBD Öl fertig und wird verkauft. Achte darauf, ob du ein Öl mit reinem CBD angeboten bekommst, oder ein Vollspektrum CBD Öl, das noch viele weitere Wirkstoffe aus der Hanfpflanze enthält.

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